Coach vs. Couch – wo liegen die Grenzen von Coaching?

Coach vs. Couch – wo liegen die Grenzen von Coaching?

Die Grenzen zwischen Coaching und ärztlicher Unterstützung sollten klar gesteckt sein. Ein professioneller und seriöser Coach kennt genau diese Grenze und wird Sie im Zweifelsfall an einen Allgemeinmediziner oder Facharzt verweisen. Burnout und Coaching? Wenn es um Burnout-Prävention geht, kann ein Coaching zum Auflösen stressfördernder Verhaltensmuster die richtige Wahl sein. Vor allem, weil in diesem Coaching-Prozess es auch vor allem darum geht, dass Coach und Klient Handlungsalternativen erarbeiten. Steht die Diagnose Burnout fest, dann ist auf jeden Fall eine Therapie von Nöten, oftmals auch durch Unterstützung von Medikamenten. Eine kombinierte Therapie, die aus Coaching und medizinischer Betreuung besteht, ist aus meiner Sicht auch möglich, wenn die folgenden Punkte eingehalten werden: Offenheit und Ehrlichkeit alles 3 Parteien: Klient / Patient, Coach & Arzt Austausch auf allen Ebenen (gemeinsame Meetings) Definition der Ziele Ich habe immer wieder Klienten, die in einer Lebensphase zu mir kommen, in der sie beruflich sehr unter Strom stehen, nicht mehr weiter wissen und ich auch ganz klare Zeichen von akuter mentaler Erschöpfung wahrnehmen kann. Genau dann bin ich in meiner Verantwortung als Coach gefragt und muss hier auch ganz klar sagen was Coaching kann und was eben auch nicht. Coaching ist keine Therapie… und noch viel wichtiger: Es sollte auch nie eine Therapie ersetzen. Coaching ist inzwischen in aller Munde. Was ich bei agantu unter Coaching verstehe und welche Einsatzgebiete ich sehe, wird an anderer Stelle auf unserer Homepage beschrieben. Im Coaching ist die Annahme vorhanden, dass es dem Klienten (“Probleminhaber”) möglich ist sein Thema selbst und selbstverantwortlich zu lösen. Der Coach begleitet den Klienten bei der Problemstellung und stellt die richtigen Fragen, die sie/ihn zu...
Mut zur Langeweile –

Mut zur Langeweile –

oder wie die Abstinenz von Facebook, What’s App und Co. ganz neue Perspektiven eröffnet…Die essentielle Frage was uns wirklich bewegt im Leben und was sind die Ziele, die uns antreiben… 14 Tage ohne Smartphone – das bedeutet: kein Facebook, Verzicht auf What’s App, Pinterest, Instagram. Nur noch kurz die Mails checken? Fehlanzeige… Langeweile vorprogrammiert!   In meinen Ferien versuche ich wirklich mal 14 Tage auf mein Smartphone zu verzichten. Was ich direkt bemerke – normalerweise schaue ich ständig auf mein Handy, wenn ich alleine bin oder im Kaffee auf jemanden warte. Das Telefon ist der perfekte Ort um sich zu verstecken, wenn man Unbehagen verspürt. Man ist nie alleine, ständig online verbunden mit der ganzen Welt. Spaziergang durch die Dünen, schnell noch den neusten Status posten — mit Foto natürlich. Ich habe das Gefühl, dass wir gar nicht richtig im Hier und Jetzt sind. Wir driften ständig ab in die virtuelle Welt und sehen mehr von und durch unsere Smartphones als von diesem wunderbaren Ort, der uns gerade umgibt. Angst vor Langeweile – dabei ist Langeweile etwas ganz Tolles…Wirklich, es kann sogar als Zielbestimmung im Selbst-Coaching genutzt werden. Immer dann, wenn für uns gefühlt die Zeit still steht, können wir in uns hinein horchen. Was sind unsere Ziele im Leben? Wir haben die Möglichkeit unsere Fähigkeiten auf neue Art und Weise zu entdecken. Wer sich mal so richtig langweilt, der entwickelt Sehnsucht, Lust etwas Neues anzupacken und dort wartet oft das pure Glück. Aber beschäftigen wir uns erst mal damit wie Langeweile entstehen kann und warum wir solch eine Angst davor haben in genau dieser Langeweile zu versinken. Wir...
Probier’s doch mal mit GELASSENHEIT

Probier’s doch mal mit GELASSENHEIT

Gelassenheit – ja – diese innere Ruhe, die uns auch in schwierigen Situationen hilft, die Fassung zu wahren… Die Realität? Da sieht es oft ein bisschen anders aus: Beruf, Familie, Terminstress, schnell noch den Haushalt schmeissen, die Kinder zum Sport bringen, Einkaufen fürs Wochenende – einfach zu wenig Zeit, alles unter einen Hut zu bringen. Von Energiequellen keine Spur – im Gegenteil: wir sind das Opfer unserer eigenen Zwänge und fühlen uns doch wie fremdgesteuert durch: Beruf Familie Einkommen soziale Kontakte negative Glaubenssätze Machen wir einen Exkurs zu Reinhold Niebuhr und seinem Gelassenheitsgebet: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“   Sie kennen diesen Spruch vielleicht, aber was genau steckt dahinter? Kurz und knapp enthält dieses Gebet die 3 Hauptelemente der Gelassenheit: hinnehmen, was nicht veränderbar ist ändern, was veränderbar ist Erkenntnis: was muss ich hinnehmen und was kann ich ändern?   Der 3. Punkt ist der Wichtigste, denn so können wir sehr viel Energie einsparen und Frust vermeiden, wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Aber wie gehe ich mit den Sachen um, auf die ich keinen Einfluss habe? Manche Dinge lassen sich nun mal nicht ändern und vielleicht ist das manchmal auch gut so. Es lohnt sich nicht immer, eine Situation um jeden Preis zu ändern. Sich anpassen und unter den gegebenen Umständen weiter zu machen, führt auf Dauer zu mehr Gelassenheit. Dazu gehört auch die Einstellung, die Menschen um uns herum so zu akzeptieren, wie sie sind. Gelingt es Ihnen, dies in Ihren...